Es folgten aufgebrachte Krisengespräche, Demonstrationen und Protestaktionen (Campusradio Dresden berichtete). Letztendlich wurde die Entscheidung vertagt. Ein Gutachten sollte das „Blaue Haus“ auf seine Tauglichkeit als Architektenschmiede prüfen.

Nach Auskunft der Pressesprecherin der TU Dresden, Frau Kim-Astrid Magister, hat der Staatsbetrieb Sächsische Immobilien- und Baumanagement (SIB) der TU Dresden nun geraten „von der Idee Abstand zu nehmen, die Architekten in der August-Bebel-Strasse unterzubringen“. Der SIB, als Unterabteilung des Finanzministeriums, tritt als Eigentümer aller Universitätsgebäude auf, und hat somit auch das letzte Wort über Immobilienbelange auf dem TU Campus.

Eine momentan heiß diskutierte Alternativ-Unterbringung für die Fakultät trägt den Arbeitstitel „Campustor“ und könnte keinen größeren Kontrast zur Platte an der August-Bebel-Strasse darstellen:  Nach Informationen, die dem Campusradio vorliegen handelt es sich bei dem „Campustor“ um einen Neubau, der an den Beyer-Bau angeschlossen, neben dem HSZ entstehen soll. In bester Lage und mit glasverkleideter Fassade wäre das „Campustor“ sicherlich eine Heimat, die eher nach dem Geschmack der Fakultät kommt.

Professor Joppien, Studiendekan der Fachrichtung Architektur, äußert sich erleichtert über die Entscheidung der SIB und erläutert die Entstehung des „Campustors“.