Wenn sich eine Band 1997 gegründet hat und ein Konzert in Dresden ankündigt, dann stellt sich doch berechtigt die Frage, ob bei Thee Oh Sees eh schon die Luft raus ist, oder sie so beeindrucken, dass man in Schnappatmung gerät.

Gegründet hat sich die Psychedelic Rock Band aus einer Laune heraus. Ein experimentelles Album sollte in den eigenen Wänden geschaffen werden, ausprobieren und vor keinem Genre scheuen war das Motto. Gründungsmitglied John Dwyer spielt auch heute noch in der Band, doch abgesehen von ihm gab es die ein oder andere Veränderung in der Bandkonstellation. Mit wechselnder Bandbesetzung sollten auch des öfteren ein neuer Namen gefunden werden. So hieß die Combo im Urschleim noch Orinoka Crash Suite und schritt in ihrer Evolution so weit, bis sie bei Thee Oh Sees angekommen war. Heute spielen John Dwyer (Gesang, Gitarre), Timothy Hellman (Bass) und Nick Murray (Schlagzeug).

Bei den ständigen Veränderungen ist es nur ein logischer Schluss, dass sich auch der Sound der Band stetig verändert. Aber genau das ist es, was sie so lebendig macht. Wenn sie Lust auf etwas haben, dann machen sie es, kommen Veränderungen, werden sie hingenommen. So spielt das Leben und die Band zeigt sich menschlich – doch der Linie guter Rockmusik bleiben sie treu.

Im April ist das mittlerweile achte Studioalbum von Thee Oh Sees erschienen. Drop kommt mal leicht und beschwingt, mal ignorant und mit ächzenden Gitarrenklängen daher. Wer sich Band nicht entgehen lassen will, der sollte am 26. August in die Scheune gehen und die Geschichte in einem musikalischen Schauspiel Revue passieren lassen! Wir verlosen 1×2 Tickets, schreibt eine Mail mit dem Betreff „Muss ich sehen!“ an gluecksfee@campusradiodresden.de. Wir fragen euch: Wen werden wir sehen?