Nach 12 langen PEGIDA-Wochen in Dresden scheint die sächsische CDU ihre Strategie im Umgang mit den Montagsspazierenden überdacht zu haben. Die geplante Kundgebung für den 10. Januar soll ein deutliches Zeichen für – so das Motto: Dresden, Sachsen, Weltoffenheit, Mitmenschlichkeit und Dialog. Bis zu 20.000 Menschen möchten die Oberbürgermeisterin und der Ministerpräsident dafür an der Frauenkirche versammeln. Das wären deutlich mehr Menschen als bei bisherigen Veranstaltungen gegen PEGIDA. Dieser Schritt ist begrüßenswert, doch die Veranstaltung lässt auch vermuten, dass es hier vor allem um das Ansehen Dresdens gehen soll. Schlagworte wie „Weltoffenheit“, „Mitmenschlichkeit“ und „Dialog“ klingen vor allem in der Theorie erstmal wunderbar.

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