Seit 25 Jahren beschäftigt sich das Regisseur-Duo Hauke Wendler und Carsten Rau mit dem Thema Asyl und Flüchtlinge. Seit 10 Jahren machen sie zu dem Thema Filme. Für ihre TV Produktionen wurden beide mehrmals für den Grimme-Preis nominiert.
Nach dem emotionalen Film „Wadim“ rücken Wendler und Rau in ihrem neuen Dokumentarfilm „Willkommen auf Deutsch“ neue Aspekte in den Vordergrund. Sie stellen die Frage, was passiert, wenn Flüchtlinge direkt in die Nachbarschaft ziehen.

In „Willkommen auf Deutsch“ haben Sie sich dafür im Dorf Appel diverse Protagonisten ausgesucht und sie beim dem Prozess, Flüchtlingen eine Unterkunft zu geben, begleitet. Hier sollen 53 Flüchtlinge untergebracht werden, die Bewohner sind besorgt. Dabei werden neue Aspekte aufgeworfen, die den Diskurs um Asyl in Deutschland auffrischen – ob nun aus der Perspektive eines Politikers für den Bereich Soziales, aus der Perspektive eines 415-Seelen-Dorfes oder einer 6-köpfigen Flüchtlingsfamilie. Der Zuschauer ertappt sich dabei, Ängste und Befürchtungen nachvollziehen zu können.

Hauke Wendler hat sich trotz vollem Terminplan Zeit genommen und Fragen beantwortet: