Von der Uni Bremen im Jahr 2002 auf den Namen „Geoschiff“ getauft, segelt die MS Wissenschaft nun unter der Flagge von „Wissenschaft im Dialog“. Das ist ein gemeinnütziger Zusammenschluss der führenden wissenschaftlichen Gesellschaften Deutschlands und einiger Stiftungen.

Die MS Wissenschaft ist ein 102 Meter langes Binnenfrachtschiff, das ist in jedem Sommer drei bis fünf Monate unterwegs ist. Wir haben also auf ungefähr 600 Quadratmetern eine Wanderausstellung, die über die Flüsse und Kanäle direkt zu den Menschen in den Städten kommt.

Projektleiterin Beate Langholf

„Wissenschaft im Dialog“ soll vor allem die Kommunikation und den Austausch über Forschung innerhalb der Wissenschaftslandschaft in Deutschland fördern. Die MS Wissenschaft ist da nur ein Projekt von vielen. Aber mit Sicherheit eines der interessantesten, wenn man bedenkt, dass über 15 Städte über Flüsse und Kanäle erreicht werden. Das Thema der Ausstellung auf dem Schiff richtet sich jedes Jahr nach dem des Wissenschaftsjahres vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. In diesem Jahr gilt es der “Zukunftsstadt“.

Immer mehr Menschen wollen in den Städten wohnen. Dazu müssen wir einerseits Wohnraum schaffen, aber das Leben soll ja auch noch lebenswert sein.

Projektleiterin Beate Langholf

Es geht um Grünflächen, saubere Luft, Quartierentwicklung, Notfallpläne, Lichtverschmutzung und sogar um Wildtiere in den Städten. All dies beinhalten Exponate der Ausstellung auf dem alten Frachtschiff. Die VeranstalterInnen des Projektes wollen damit vor allem SchülerInnen, Studierende und Familien erreichen.

Wer also von sich behaupten möchte, einmal ein schwimmendes Museum besucht zu haben, kann dies kostenlos vom 14. bis zum 19. April 2015 in Dresden tun. Die MS Wissenschaft liegt am Terrassenufer – Anleger 17 – vor Anker.