Zusammen mit Fotografin Claudia Ruff reiste der Journalist Tamer Alawam ins Krisengebiet nach Syrien um mit seinen Dokumentarfilm „Syria Inside“ den Alltag der Menschen abzubilden, die vom Krieg betroffen sind. Obwohl Tamer schon genug Material hatte und sicher nach Deutschland zurückgekehrt war, entschied er sich erneut nach Syrien zu reisen. Am 09. September 2012 kam Tamer bei einem Granatenangriff ums Leben.

Eine Festplatte mit unverfälschtem Filmmaterial aus dem syrischen Bürgerkrieg… und der Versuch, den getöteten Filmemacher dahinter zu verstehen.

ravir.de

Sein Freund Omar Shalash erhält das gerettete Filmmaterial und beschließt dieses auf seine eigene Weise zu verarbeiten. Gemeinsam mit Kollege Robert Dose will er eine eigene Doku mit dem Titel „Beyond the Frame“ erstellen. Gemeinsam wollen sie herausfinden, was Timers Motivation hinter dem Projekt war und warum er ein zweites mal nach Syrien ging. Im Filmmagazin hat uns Produzent Uwe Nadler mehr zum Film erzählt.

Wir haben zwei Stränge im Film. Omar […] ist relativ nah, persönlich an Timer dran, während Robert als Deutscher eine ganz andere Perspektive darauf hat. […] Er schaut eher, wie uns der Konflikt in Syrien in der westlichen Gesellschaft beeinflusst.

Uwe Nadler

Noch steht das Projekt ganz am Anfang. Es müssen noch viele Interviews geführt werden. Um das zu stemmen, brauchen die Filmemacher auch finanzielle Unterstützung. Die Starthilfe soll durch Crowdfunding geleistet werden. Über das internationale Portal Indiegogo will Ravir Film das nötige Geld sammeln. „Beyond the Frame“ ist ein absolutes Herzensprojekt und möchte von verschiedenen Perspektiven auf den Krieg in Syrien schauen.