Unter dem Motto „Nachaktiv!“ war gestern der Campus und viele weitere wissenschaftliche Standorte auch zu einer ungewöhnlichen Zeit voller Menschen. Von 18 Uhr bis 1 Uhr öffneten die wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen der Stadt ihre Türen und zeigten ihr Können. Dabei gab es scheinbar für jeden Besucher eine passende Veranstaltung. Denn über 150 Einzelveranstalter präsentierten in über 500 Veranstaltungen vielfältige Themen, die die Forschung so interessant macht.

Wer dabei einzelne Veranstaltungsorte nicht besuchen konnte, hatte die Möglichkeit über Facebook zumindest aus der Entfernung dabei zu sein. Über Twitter und Instagram flatterten unter #LNdWDD zahlreiche Tweets und Impressionen in die Social-Media-Kanäle ein.

„Die Lange Nacht der Wissenschaften richtet sich auch an Familien. Fast die Hälfte
der Veranstaltungen sind für Kinder geeignet“

Dirk Hilbert (Erster Bürgermeister)

Die Lange Nacht de Wissenschaften bot dabei nicht nur Vorträge und Führungen durch die Einrichtungen, sondern zeigte auch Ausstellungen, Filme und Experimente. An keinem anderen Tag scheint die Wissenschaft so erlebbar zu sein, wie in dieser Nacht. So hatten über 33.000 Besucher die Gelegenheit genutzt.

Hier prallen jedoch auch unterschiedliche Welten aufeinander. Denn neben dem nächsten Imbissstand soll komplexe Forschung in kleinen genießbaren Häppchen dem Konsumenten verabreicht werden. Ob dies nun funktioniert oder es doch beim Unterhaltungscharakter der Langen Nacht bleibt, wäre eine spannende Frage für die Wissenschaft. Wo zieht man die Grenze zwischen erlebter Forschung Faszination und dem reinen Konsum?