Das Label

Undressed Records steht nach eigener Aussage für „raw and imperfect music, that touches the heart, the brain and of course the balls“. Das sagt so ziemlich alles und doch gar nichts über dieses Label aus. Krachig, laut und schnell ist die Musik auf Undressed Records. Manchmal auch wieder fragil und leise. Nicht Fisch und nicht Fleisch. Heute so, morgen so. Undressed eben. Das Label wagt den Blick weit über den Tellerrand, oder besser aus dem Garagentor hinaus. Man ist durchaus anschlussfähig aber nicht massenkompatibel, etwas neben der Spur aber äußerst liebenswert. Ursprünglich gegründet, um die Musik der – mittlerweile aufgelösten – Naked Hands zu promoten, hat sich das Label zu einer ambitionierten Plattform für Stromgitarrenmusik jeglicher Couleur gemausert.

Das Festival

Frei nach dem labeleigenen Motto: „We Just Want You To Get Out.“ geht es beim Undressed Festival natürlich darum zu zeigen, was man hat. Das Label feiert mit seinen Bands ein kleines Heimspiel und bietet den Acts die Möglichkeit, sich dem hiesigen Publikum zu präsentieren. Aber Undressed Records wäre nicht dasselbe, wenn es nicht auch ein paar besondere Überraschungen für das Festival in der Hinterhand hätte. So treten neben zahlreichen Bands auch Künstler auf, um zur Musik zu malen.

Die Location

Stattfinden wird die ganze Festival-Sause am 11. Juli in der „altehrwürdigen“ Chemiefabrik. Viele Worte muss man zu der Lokalität wohl nicht mehr verlieren. Sie hat den abgerockten Charme vieler durchfeierter Nächte. Sie ist, wie das Label selbst. Etwas neben der Spur, aber absolut liebenswert eben. Für das Festival wird draußen extra eine zweite Bühne aufgebaut und sicher wird es dort auch wieder ein Lagerfeuer und Pommes Frittes geben.

Die Bands

An dieser Stelle erspare ich mir ellenlange Beschreibungen der Bands. Hört sie euch am besten selbst an.

Cedric – sind mit ihrer Mischung aus Post- und Alternative Rock die Dampfwalze des Labels

Paisley – sind die jungen Wilden, aber dennoch sehr klassisch aussehenden und klingenden Indierocker

Apeman – ist eben Apeman.

Cameron Lines – machen eben genau diesen rauen und imperfekten Sound.

Falk Louis & The Unicorns Of Hell – wenn einer der Labelchefs selbst komponiert, dann entsteht Lo-Fi-Pop. Auf dem Festival wird er sein erstes Soloalbum veröffentlichen.

The Brute Brothers – über dieses Projekt ist so wenig bekannt, dass es es nicht mal auf das Festival-Poster geschafft hat.

The Picturebooks – neben den Brute Brothers eine Band, die nicht bei Undressed Records zu Hause ist. Ihr drittes Album war eines unserer Alben des Jahres 2014.

Wenn ihr nun auf den Geschmack gekommen, aber gerade knapp bei Kasse seid, dann haben wir noch 3×1 Freikarte für das Festival am 11. Juli in der Chemiefabrik zu verlosen. Schreibt einfach eine Mail mit dem Betreff „Undressed“ und eurem vollen Namen an gluecksfee@campusradiodresden.de 

Einsendeschluss ist der 11. Juli 12 Uhr.

ACHTUNG: Einlass für das Festival ist bereits ab 16 Uhr!