Die Klimakonferenz 2015 in Bonn stellt einen wichtigen Zwischenschritt für die Ausrichtung Deutschlands, bei der UN-Konferenz Ende diesen Jahres in Paris, dar. Das Ziel der im Dezember beginnenden Verhandlungen der Vereinten Nationen ist ein neues Klimaabkommen, gewissermaßen ein „Fahrplan für den Klimaschutz“.

Drei Dresdner Studierende waren für verschiedene Organisationen als „observer“ akkreditiert und verfolgten die Sitzungen der Delegierten.

„Wir werden noch viel länger mit der Welt und dem Zustand, in den wir sie bringen werden, leben müssen“

In diesem Zuge konnten sie vor allem bei einem Treffen mit der deutschen Delegation ihre Standpunkte deutlich machen. So liegt der Fokus vor allem auf der vorwiegenden Nutzung von erneuerbaren Energien sowie dem Stoppen der Erderwärmung, denn schon jetzt werden deren Folgen immer deutlicher.

Dabei muss vor allem auch diskutiert werden, welche Länder die finanzielle Hauptverantwortung übernehmen müssen. Auch auf lange Sicht müssen Unterstützungen für ärmere Länder ein wichtiges Thema werden, da diese beispielsweise oft nicht in der Lage sind, ihre Emissionen selbst einzudämmen.

„Wir haben jetzt noch die Stellschrauben in der Hand, um wirklich etwas zu tun.“

Auch bei den Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen ab Dezember in Paris wollen die Dresdner Studierenden wieder dabei sein, Einfluss nehmen und so gut wie möglich Informationen vom Gipfel nach außen tragen.