Es erfreut das Herz jedes Musikfans, aber auch jedes Musikredakteurs, zu sehen, wie eine Band, die man von ihrer Geburt an begleitet, langsam größere Erfolge feiert. Steaming Satellites sind den Dresdnern schon seit ihrem Debütalbum The Moustache Mozart Affaire (Januar 2012) bekannt. Im Beatpol waren sie schon mehrmals zu sehen und konnten mit jedem Auftritt ihre Fanbasis um zahlreiche Begeisterte erweitern. Dank der überzeugenden Live-Performances und der einfachen Mundpropaganda wurden Steaming Satellites zu einer der Lieblingsbands der musikinteressierten Dresdner. Eine Band, die teilweise immer noch als Geheimtipp gilt, füllt unsere Clubs und möchte weiter entdeckt werden.

Ihren Anfang hat die Geschichte der Band in Salzburg. In den letzten Jahren entwickelte sich Österreich zu einer spannenden Musikszene, in der Künstler vielleicht etwas weniger voreingenommen als in Deutschland ihren eigenen Stil finden können. Weniger strukturiert und eingesessen bringt Österreich immer häufiger musikalische Projekte hevor, die auch hierzulande Erfolge feiern. Und wem Steaming Satellites nicht bekannt waren, der wird spätestens bei dem großen Hype um die Wiener Band Wanda auf Österreich aufmerksam.

Was auf dem Nährboden Österreichs seinen Ursprung hatte, verbreitete sich konsequent auf dem europäischen Kontinent. Steaming Satellites begleiteten bereits Bands wie The Ravonettes oder Portugal. The Man auf ihren Tourneen. Nun sind sie mit ihrem mittlerweile dritten Longplayer auf Headliner-Tour und stellen ihr selbstbetiteltes Album auch in Dresden vor. Dem Drittling seinen eigenen Bandnamen zu verleihen, ist ein Manifest. Es soll heißen: Das sind die hundertprozentigen Steaming Satellites. In den letzten Jahren hat die Band an ihrer Entwicklung geschliffen und jetzt stellt sie voller Stolz ein Zwischenfazit vor.

Das neue Album setzt verstärkt auf Synthies und verlockt noch mehr mit funkigen und poppigen Nummern, bleibt aber dem bekannten Stil von Steaming Satellites zweifelsohne treu. Spätestens wenn die Stimme des Sängers Max Borchardt ertönt, erinnert man sich an die Momente aus den Vorgängeralben und erlebt freudig ein musikalisches Déjà-vu.

Die Fans von Steaming Satellites muss man nicht davon überzeugen, dass ein Konzert der Band ein Pflichttermin ist. Das besondere Live-Erlebnis nimmt man zum wiederholten Mal gerne mit. Also schnappt euch die Freunde, die die Band noch nicht kennen und fahrt am 30. Oktober in den Beatpol. Sie werden es euch danken. Für alle Unentschlossenen haben wir noch ein zusätzliches Argument: Wir verlosen 3×2 Freikarten für die Show. Wenn Ihr gewinnen möchtet, schickt uns eine Email mit eurem vollen Namen und dem Betreff „Déjà-vu“ an gluecksfee@campusradiodresden.de. Die Gewinner werden am 28. Oktober benachrichtigt.