So wirklich ist der Fühling in Dresden noch nicht angekommen, doch wird er hoffentlich nicht mehr lang auf sich warten lassen. Viele Studenten entdecken mit den steigenden Temperaturen ihr Fahrrad im Keller wieder, wo es brav den Winter ausgeharrt hat. Nach der langen Pause ist das ein oder andere Rad jedoch nicht sofort wieder startklar. Thomas von der FahrradSelbsthilfeWerkstatt „Rad.i.O.“ hat mir daher mal verraten, worauf man achten sollte, bevor man sich wieder in den Sattel schwingt:

Das wichtigste natürlich für die Sicherheit: funktionierende Bremsen […] und, dass das Licht halbwegs funktioniert.

Thomas

So eine Fahrradreparatur kann unter Umständen jedoch ganz schön teuer werden. Daher empfielt Thomas eher kleinere, private Werkstätten, wie Müllers Fahrradladen oder Fahrrad Pietsch. Wer jedoch etwas Zeit mitbringt, kommt natürlich in der SelbsthilfeWerkstatt am günstigsten weg. Dort findet man vom Schraubenzieher bis hin zur Flex alles, was man zum reparieren eines Fahrrads benötigen könnte. Thomas hat mir das ganze Konzept nochmal genauer erläutert.

Der Ablauf ist ganz einfach […] sie kommen zur Öffnungszeit vorbei […] und dann versuchen wir denjenigen im Endeffekt Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, indem wir ihnen zeigen, wie man ihr Problem beheben kann.

Thomas

„Rad.i.O.“ finanziert sich ausschließlich von Spenden. Daher zahlt man in der Regel am Ende der Reparatur einen geringen Betrag, den man mit den Mitgliedern vor Ort abspricht. Dieser setzt sich aus einer Benutzungsgebür für die verwendeten Werkzeuge und der Menge genutzter Ersatzteile zusammen.

Momentan kann man Montag und Donnerstag jeweils zwischen 16:00 und 18:30 Uhr bei „Rad.i.O.“ an der Wundstraße vorbeikommen, um sein Rad wieder auf Vordermann zu bringen. Dabei sollte man stets genügend Zeit einplanen, da im Frühjahr doch recht viel los ist.

Günstig ist es am Anfang zu erscheinen, falls dann doch umfangreichere Probleme aufwarten.

Thomas

Es ist gut möglich, dass sich die Öffnungszeiten zum Semesterbeginn nochmal verändern. Doch keine Panik, alle aktuellen Infos findet man stehts auf der Homepage der FahrradSelbsthilfeWerkstatt.

Wer nicht in Campusnähe wohnt und sein (kaputtes) Rad ungern bis an die Uni transportieren möchte oder wem die Öffnungszeiten schlecht passen, kann sich übrigens auch an die Studentenwerkstatt „Radschlag“ in der Neustadt wenden. Die beiden Vereine gehören zwar nicht zusammen, stehen jedoch in gutem Kontakt und tauschen sich auch mal untereinander aus.

 

* Die Prinzen – „Mein Fahrrad“