Unter dem Titel „hackers in the house“ stehen in diesem Jahr bei den Datenspuren 2015 die Vorteile und Nachteile von „smart devices“ im Fokus der Veranstalter. Für die meisten sind Smartphones, Uhren oder Tablet PCs und ihre Vorteile nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Weniger offensichtlich sind ihre Gefahren für den Datenschutz, denn viele sind sich der Eingriffe in ihre Privatssphäre und deren Folgen kaum bewusst.

Doch was kann man gegen unsere Überwachung durch Unternehmen und Sicherheitsbehörden tun? Darüber soll auf den Datenspuren 2015 informiert und diskutiert werden. Highlight der Veransaltung ist unter anderem eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Die Grenzen des Geheimen“ am Sonntag Vormittag um 10:30 Uhr. Zu Gast sind der Vorsitzende des Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen, Gordian Meyer-Plath, Anna Biselli von netzpolitik.org und Constanze Kurz, die Sprecherin des CCC.

Es betrifft Alle und junge Leute vor allem, und Studenten noch mehr, weil die ja auch später tendenziell mal an verantwortungsvollen Positionen sind.

Martin Christian zum Datenschutz

Allgemeines Ziel aller Vorträge und Workshops der Datenspuren soll ein kritischer Gedankenaustausch zwischen Politik, Gesellschaft und Technik sein. In einem Workshop zur Zukunftsstadt werden so zum Beispiel technische Visionen für Dresden entwickelt und später bei der Stadt eingereicht.

Dank jährlich steigender Besucherzahlen haben die Datenspuren in ihrer zwölften Auflage bereits ihren dritten Umzug hinter sich. Passend zum Thema, findet das Event dieses Jahr in den Technischen Sammlungen Dresden statt, die als Museum auch sonst Einblicke in die Informations- und Medientechnik bieten.

Also schaut vorbei oder macht als Helfer mit! Die Organisatoren freuen sich über motivierte Freiwillige und zahlreiche Besucher. Mehr Informationen findet ihr auf der Internetseite der Veranstaltung oder direkt im Programm.