Was stellt ein Student mit Freizeit, dem Wissen aus dem Studium der Medieninformatik und ein bisschen Durst an? Er entwickelt eine App, die jedem zur späten Stunde noch zu seinem nächtlichen Kaltgetränk verhilft.

Spätshops Dresden“ ist vielleicht das, worauf alle nächtlichen Wanderer gewarten haben – eine App, die Spätkäufe in seiner persönlichen Umgebung anzeigt. Geschlossene Spätis werden auf einer Google Maps-Ansicht mit roten Häusschen und geöffnete mit grünen Häusschen angezeigt. Mit einem Klick gibt es auch noch weitere Informationen.

Simeon Hassler ist der Entwickler der kleinen Software. Eines Nachts hat er sich gewundert, wieso es für Dresden noch keine solche App gibt. In der Neustadt ist das zwar kein Problem, aber was, wenn die fette Sause doch woanders steigt und man vergessen hat, was mitzubringen? Oder wohin, wenn man an der Elbe plötzlich Lust auf Nudeln hat?

Das kann eigentlich gar nicht sein, dass es so etwas noch nicht gibt in Dresden – bei so vielen Spätis!

Simeon Hassler

Spätshops sind die kleinen beliebten gutbesuchten Freunde all derjenigen, die spontan Lust auf etwas Süßes oder Flüssiges haben. Und genau deshalb hat es sich Simeon nicht nehmen lassen, sich die Berliner als Vorbild zu nehmen und selbst aktiv zu werden.

Statt sich enttäuscht und durstig zurückzuziehen, schwang sich der HTW Dresden Student samt seines Wissens aus dem Bachelor Studiengang Medieninformatik auf sein Rad, klapperte seine eifrig zusammengetragene Liste diverser Späverkäufe ab, besorgte sich eine Android-App-Hersteller Lizenz und versorgt nun alle durstigen Studenten mit Informationen über Lage und Öffnungszeiten.

Doch damit noch nicht genug. Der Medieninformatiker plant noch Weiteres mit seiner Spätshops Dresden App. Mehr Kooperation mit den Besitzern, detaillierte Produktinformationen und ein kleiner Luxus-Lieferservice wären sein Wunsch.

Bis das jedoch verwirklicht werden kann, schreibt Simeon aber erstmal seine Masterarbeit zu Ende.