Ein Trip nach Norwegen und ein gemietetes Häuschen – mehr brauchte es nicht. Robin Southwell und Chris Hillier haben so ihrer Leidenschaft zur Musik im Jahr 2009 einen Namen gegeben: The Bronze Medal. Nach ihrer damaligen Reise wieder zurück in der Heimat, dem britischen Bath bei Bristol, wurden Mike Barnett, Rory O’Gorman und Daniel Roger mit ins Boot geholt. Eine Band war geboren. Und noch während ihres Studiums, 2011, nahmen sie gemeinsam mit Produzent Paul Corkett, der schon gemeinsam mit Björk und The Cure arbeitete, ihre erste EP auf.

„The band started when Robin and I were busking and travelling through Scandinavia and we wrote some oft the first songs out there but I don’t think the places where we’ve been have actually affected our sound much. They’re generally songs about home. But sometimes when you’re out off somewhere else, that’s when you tend to write about home.“

Chris Hillier im Interview mit The Flux Presents

Was lange währt wird gut. Erst drei Jahre später folgte das Debütalbum der Briten mit dem Titel Darlings, aufgenommen in Reykjavik und produziert von Valgéir Sigurdsson, den man von seiner Zusammenarbeit mit großen Künstlern wie Feist oder Sigúr Ros kennt. Zweifelsohne ein echtes Schmuckstück unter den Alben im Bereich Folk und Indie. Langsame, fast schon behutsame Melodien verknüpfen The Bronze Medal mit emotionalen und berührenden Texten. Die lange Wartezeit ist bei dem Ergebnis nichts, worüber man sich beschweren kann. Es hat sich gelohnt.

Dass sie mit ihrer Musik dabei sind, in große Fußstapfen zu treten, war ihnen sicher eher weniger bewusst. Doch ohne Zweifel können sich The Bronze Medal mit ihrer Musik mit Größen wie The National und The Slow Show messen.

Seid ihr neugierig? Am 07. April spielen The Bronze Medal ein Konzert im Dresdner Ostpol, laden zum Lauschen, Schunkeln und Mitsummen ein. Wir verlosen zu diesem Anlass 2×1 Freikarten. Um die Chance zu haben, zu den glücklichen Gewinnern zu zählen, schreibt einfach eine E-Mail mit eurem Namen und dem Betreff „Was lange währt wird gut“ an gluecksfee@campusradiodresden.de. Wir sehen uns im Ostpol!