Heute Abend startet in Dresden mit „szene:ÖSTERREICH“ ein Festival für Performance, Theater, Literatur und Musik. Organisiert wird das Festival vom Dresdener Societätstheater.

„szene:ÖSTERREICH“ ist dabei ein Teil der jährlichen Festivalreihe „szene:EUROPA“. Seit 2007 (mit einer Unterbrechung in 2015) organisiert das Societätstheater Festivals mit jeweils einem LänderschwerpunktAus dem gewählten europäischen Land führen KünstlerInnen ihre Stücke und Performances in Dresden auf. Beim Blick über die Grenzen Deutschlands hinaus, sollen vor allem Fragen nach Zusammenhalt und Zusammenleben im modernen Europa künstlerisch beleuchtet werden.

Was ist Europa für uns heute? […] Was ist aus unserer Utopie geworden? Gibt es Ansätze für Umdenken oder neues Handeln, angesichts der sich verändernden Situation in den letzten Jahren […] ?

Brit Magdon, künstlerische Programmleiterin

Dass so ein großes Projekt wie „szene:Europa“ in einem so kleinen Theater organisiert werden kann - und vor allem auch hochkarätige freie Künstlerinnen und Künstler aus allen möglichen europäischen Ländern angezogen werden - ist nicht selbstverständlich. Dazu gehört ein großer finanzieller und logistischer Aufwand, den man am Societätstheater gern bereit ist zu leisten. Schon seit über 16 Jahren will man der freien Szene Dresdens eine Heimat bieten.

Das Haus ist nie zerstört worden, weder im Krieg, noch durch die DDR. Also es war quasi knapp am Rande einer Ruine. Und dann ist es wieder aufgebaut worden in 1999. Also es ist 1999 eröffnet worden. Und seit dem sind wir ein städtisches Haus für die freie professionelle freie Szene hier in Dresden.

Andreas Nattermann, Geschäftsführer des Theaters

Auftakt des Festivals ist Kafkas „Der Prozess“, gespielt von Philipp Hochmaie, einem der bekanntesten Österreichischen freien Schauspieler. Noch bis zum 12. Mai können insgesamt 10 Tanz-, Film- und Theaterveranstaltungen zum Thema „Österreich“ - vorwiegend auch mit Österreichischen Künstlerinnen und Künstlern besucht werden.