In St.Petersburg war es ursprünglich angedacht, die dortige Universität zu besuchen, da eine Delegation dieser Uni uns nächstes Jahr in Dresden besuchen möchte. Dies scheiterte aber leider daran, dass wir erst sehr kurzfristig von diesem Besuch erfahren hatten und uns der direkte Kontakt fehlte. Der Besuch in Dresden soll natürlich trotzdem nicht scheitern.

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Der Winterpalast.

Unsere Glückssträhne mit dem Wetter riss, zurück in Russland, leider auch. Den ersten Tag regnete es durchgängig. Wir ließen es uns aber trotzdem nicht nehmen St. Petersburg zu erkunden. Wir wurden zwar bis auf die Knochen durchnässt, das war es aber wert. Die Stadt ist wunderschön und die Masse an Palästen die dort Tür an Tür stehen ist kaum zu fassen. Dafür sind auch tassenweise Wasser in den Schuhen kein zu hoher Preis. Selbst der Schrittzähler im Smartphone sprach am Ende des ersten Tages von 14 km, was deutlich über unserem Durchschnitt lag. St. Petersburg stellte sich auch als die wirklich europäischste Stadt Russlands heraus. Die Menschen sprechen dort zum Teil Englisch, die Gebäude würden genau so gut nach Frankreich passen und auch der Nahverkehr scheint noch nicht komplett am Ende zu sein. Selbst unser Hostel war auf europäischem Niveau.

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Die Sommerresidenz Schloss Peterhof.

Da der zweite Tag nun auch frei war, beschlossen wir, das touristische Programm fortzusetzen. Aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen splitteten wir uns aber. Ein Teil der Gruppe fuhr mit Schnellbooten raus zum Peterhof, der etwa 30 km vor der Stadt liegt. Er diente früher als Sommerpalast der Zaren und liegt idyllisch auf der anderen Seite der Bucht vor St. Petersburg. Ein anderer Teil der Gruppe streifte noch weiter durch die Innenstadt und besuchte unter anderem die Peter-und-Paul-Festung. Für wieder andere, die nicht zum ersten Mal in der Stadt waren, war das örtliche Eisenbahnmuseum das bevorzugte Ziel. Zum Abendbrot trafen wir uns alle wieder und machten uns anschließend zum Bahnhof auf. So schade es auch ist, dass es zu keinem Termin mit der Uni St.Petersburg kam, war die zusätzlich Zeit doch ein Glücksfall für uns. In zwei Tagen schafft man es gerade genug von der Stadt zu sehen, um sagen zu können, dass man da war.

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