Schon letztes Jahr, nach der Veröffentlichung diverser EPs, galten Isolation Berlin als die neue Hoffnung im Bereich des deutschsprachigen Pops. Als dann dieses Jahr auf dem neuen Album keinerlei alte Tracks, sondern zwölf neu für Und aus den Wolken tropft die Zeit verfasste Songs erschienen, war die Begeisterung einhellig. Die Riskofreudigkeit hat sich gelohnt: In diversen Publikationen wie der Intro kam das Album auf die vordersten Ränge, in unseren demnächst erscheinenden Jahrescharts ist das Album drei Mal vertreten.

Doch die Arbeitswut hat Tobias Bamborschke und Co. nicht verlassen: Vor einigen Tagen im Dezember ist eine neue Split-EP mit Der Ringer erschienen, die bei den kommenden Live-Terminen hoffentlich auch zum Besten gegeben werden. Ebenfalls freuen sollte man sich aber natürlich auch auf die alten Stücke, die ebenfalls dieses Jahr auf einer Compilation mit dem Titel Berliner Schule/Protopop veröffentlicht worden sind.

Der Auftritt von Isolation Berlin Ende April im Ostpol und auf diversen Festivals lässt für Freitag jedenfalls schon einmal hoffen. Live knallt jeder Song noch einmal extra stark, wird jede Emotion bis an die Grenze ausgereizt (vor allem bei „Wahn“) und mit Hintergrundgesang des Publikums klingt natürlich alles nochmal schöner.

Falls ihr euch die Bühnenpräsenz von Isolation Berlin nicht entgehen lassen wollt, 2016 gerne mit einem großartigen Konzert abschließen würdet oder nach dem Lesen dieser Zeilen einfach mal gespannt seid, ob das hier behauptete überhaupt stimmt: Eine Freikarte für euch und eine Begleitung eurer Wahl könnt ihr mit einer E-Mail an gluecksfee@campusradiodresden.de gewinnen, Betreff: „Ich gehör nur mir allein“. Denkt daran, euren vollen Namen mitzuschicken. Das Campusradio wünscht viel Glück! Packt eure Tanzschuhe ein.