Die vierköpfige Punkband steht seit fast 20 Jahren für energiegeladenen Punkrock, der mit griffigen Gitarrenmelodien und großartigen Texten begeistert, die mit politischen Statements sowie Film-, Buch- und Musikzitaten gespickt sind. Spätestens seit ihrer Platte „Diene der Party“ von 2014 genießt die Band verdientermaßen große Bekannt- und Beliebtheit in der hiesigen Punk- und Rockszene. Das beweisen nicht nur ausverkaufte Konzerte in großen Clubs, sondern auch die Gastauftritte prominenter Musiker in der Banddoku „Lost Heimweh“. Mit dabei sind u.a. Ingo Knollmann von den Donots, Ex-Muff Potter-Sänger Nagel oder auch Jörkk Mechenbier von Love A.

In den Liedern der Band wird mit viel Wut, Wortspielen und Humor vor niemandem Rücksicht genommen – nicht vor rechten Idioten, rechten Idiotenbands, nicht vor Nestlé, dem Weltgeschehen und schon gar nicht vor sich selbst. Mit den klaren Statements in ihrer Musik treffen Pascow den Nerv ihrer Hörer und können damit vielleicht sogar dazu beitragen, dass diese aktiv werden.

„Wenn wir jetzt sehen, dass wirklich so viele Leute zu den Konzerten kommen und du hast dann am Abend 500€ in dieser Pro Asyl-Dose, dann hast du schon so das Gefühl: Okay, das sind Leute, denen das jetzt nicht alles scheißegal ist (…) Und zu deren Sicht der Dinge haben wir vielleicht auch ein ganz kleines Stück beigetragen. Das ist dann schon mehr als wir zu Anfang erwartet hätten.“

Alex, Pascow

„Lost Heimweh“ dokumentiert die Tour zum „Diene der Party“-Album und zeigt dabei authentische, emotionale und ziemlich unterhaltsame Einblicke in den Alltag einer Band, deren Weiterbestehen zum Zeitpunkt des Drehs keineswegs klar war. Mit den Portraits der Clubs, in denen Pascow aufgetreten sind und den Kommentaren alter und aktueller Weggefährten der Band ist „Lost Heimweh“ ein tolle Musikdoku über eine großartige Band.