Schon seit längerem erfreut sich zeitgemäße klassische Musik, mit dem überwiegenden Einsatz von Piano-, aber auch elektronischen Klängen, einer immer größer werdenden Beliebtheit und öffnet die Nische der Neoklassik für ein breiteres Publikum. Über Künstler wie Niels Frahm oder Ólafur Arnalds dürfte der oder die ein oder andere schon gestolpert sein, mit Martin Kohlstedt gibt es in diesem Bereich nun jedoch einen weiteren neu aufstrebenden jungen Musiker. Auf seinem neuen dritten Studioalbum Strom, das am 17. November erscheint, baut Kohlstedt nun vermehrt auch elektronische Klangmuster in seine Stücke mit ein, was Ólafur Arnalds mit seinem Projekt Kiasmos schon noch deutlicher umgesetzt hatte. Nur wenige Tage nach Albumveröffentlichung, am 23. November, ist Martin Kohlstedt im Beatpol in Dresden zu Gast.

Kohlstedt kommt aus dem thüringischen Eichsfeld und konnte durch seine beiden Vorgänger-Alben Tag (2012) und Nacht (2015) schon von sich reden machen. Beide Alben veröffentlichte er anschließend auf seinem eigenen Label „Edition Kohlstedt“ erneut als Rework-EPs, auf denen er die Stücke von bekannten Musikern, darunter Christian Löffler, Hundreds oder auch Douglas Dare neu interpretieren lies. Andere, wie die Isländer FM Belfast, brachten im Gegensatz zu den klassischen Martin-Kohlstedt-Stücken auch Textzeilen in ihr Rework mit ein. Ein Merkmal von Kohlstedts Stücken ist außerdem, dass er sie auf seinen bisherigen Veröffentlichungen und auch auf dem kommenden Album Strom allesamt nur mit Buchstabenkombinationen aus drei Zeichen betitelt. Strom öffnet sich im Vergleich zu den Vorgängeralben vermehrt auch der Elektronik und weiteren Klangeffekten. Dadurch wird es zu einem abwechslungsreicheren und breiter aufgestellten Werk als noch Tag und Nacht. Als kleinen Vorgeschmack gibt es hier die zweite Single „AMS“ aus seinem kommenden Album zu hören:

Nicht nur auf akustisch, auch live überzeugt Martin Kohlstedt auf voller Linie. Seine Konzerte machen den persönlichen Bezug von Kohlstedt zu seiner Musik deutlich spürbar. Seine Performances bläst er nicht künstlich auf, vielmehr verliert er sich in seinen Instrumenten und schafft es, durch die reduzierten Klänge sowohl Intimität zwischen ihm, der Musik und dem Publikum aufzubauen, als auch eine unberechenbare Energie zum Ausdruck zu bringen.

Sollte euch dieses Klangexperiment der Neo-Klassik ansprechen, ist dies jetzt eure Chance. Am 23. November könnt ihr Martin Kohlstedt im Beatpol in Dresden live erleben und euch von seinen intensiven Liveauftritten selbst überzeugen. Für das Konzert haben wir 2×2 Tickets für euch gesichert.  Für eine Chance auf die Tickets schreibt ihr einfach eine kurze Mail mit eurem vollen Namen und dem Betreff „Strom“ an gluecksfee@campusradiodresden.de. Die glücklichen Gewinner werden wir dann auslosen. Schon jetzt wünschen wir euch viel Spaß beim Konzert!