
Irgendwie wollen sie so gar nicht in die aktuelle Musiklandschaft passen. Die Schweden von Graveyard orientieren sich stark am Rock der 60er und 70er Jahre. Mit ihrem Signing bei Nuclear Blast in diesem Jahr, dem Weltmarktführer im Independent-Metalbereich, haben sie einen großen Schritt nach vorne gemacht und ihr zweites Album Hisingen Blues veröffentlicht.
Stilistisch ist es etwas mainstreamiger und geradliniger als ihr Erstlingswerk ausgefallen, beim Hören ist es aber immer noch schwer vorstellbar, dass es sich um ein Album aus diesem Jahr handelt und nicht aus den 60ern.

Die Musik von Skindred lässt sich wahrscheinlich am besten mit „Stell dir Limp Bizkit mit 'nem Reggae-Sänger vor“ beschreiben.
Mit ihrem vierten Album Union Black versuchen sie wieder Metal mit Reggae-Gesang zu verbinden und bezeichnen sich selbst dabei als „Ragga Metal“. Erstmals baut die Band auch verstärkt Dubstep, Hip Hop und Drum'n'Bass Elemente ein. Mit diesen Experimente wird sicher der ein oder andere Metalhead verschreckt, lässt man sich aber darauf ein, erwartet einen das mit Abstand beste Album von Skindred.

The Gaslight Anthem Frontmann Brian Fallon fand neben Touren und Aufnahmen seiner Hauptband in diesem Jahr auch noch die Zeit, mit seinem Roadie Ian Perkins ein Nebenprojekt zu gründen und damit eine Platte aufzunehmen. Das Ergebnis, Elsie, ist dabei deutlich ruhiger und poppiger als die Musik von The Gaslight Anthem geworden. Fast schon düster sind die Songs ausgefallen und passen damit besser in die dunkle Jahreszeit als in den August, in dem das Album erschien.