Schon mal was von Alfredo Hernandez, Chris Hale, Damon Garrison und Clint Cunningham gehört? Nein? Macht nix. Vielleicht klingelt es aber, wenn die Namen Queens Of The Stoneage, Kyuss, Slo Burn fallen. Bands, die der Rockmusik die Vorsilben Stoner- oder Desert- verpassten und bis heute prägend sind, für ganze Generationen von Bands.

Anfang der Neunziger finden sich ein paar Jugendliche im kalifornischen Palm Desert zusammen. Skateboarden und MTV finden sie irgendwann lahm, also schnappen sie sich ein paar Instrumente, proben eine kurze Zeit in ihren Schlafzimmern und schleppen schließlich ihr Equipment zusammen mit ein paar Generatoren in die Wüste, um dort die legendären „Generator-Partys“ zu veranstalten. Konzerte im kalifornischen Wüstensand, mit einem Sound, der später als Stoner-Rock weltberühmt wurde. So oder so ähnlich klingt die Geschichte der Band Kyuss, die als prägend für diesen Sound gilt. Nach vier Alben ist Schluss.

Der der Gitarrist gründet die Queens Of The Stoneage und Alfredo Hernandez trommelt deren Debüt ein. Der Sänger, John Garcia, findet sich mit Chris Hale und Damon Garrison zusammen, um Slo Burn aus der Taufe zu heben. Leider geht die Plattenfirma pleite und die zweite EP der Band wird nie veröffentlicht. Garcia singt in anderen Bands. Hale und Damon schlagen sich als Kellner durch. Irgendwann raffen sie sich auf und Bauen sich ein eigenes Studio in der Wüste auf. Als die Aufnahmen gerade beginnen sollen, lässt ein Wüstenfeuer die neue Aufnahmelokalität in einem Ascheregen untergehen. Die zwei lassen sich aber auch davon nicht unterkriegen. Alfredo ist von ihren Demos begeistert und ist ab sofort mit an Bord. Basser Clint Cunningham war sowieso gerade in der Gegend und hatte nichts besseres zu tun. Brave Black Sea ist geboren!

Am 2. Juli stellen Brave Black Sea ihr Debütalbum „Fragments“ in der Groovestation vor und wir haben 2×2 Freikarten für dieses Konzert zu verlosen. Schickt dafür einfach eine Mail mit dem Betreff „Zur See“ an gluecksfee@campusradiodresden.de