Seit vielen Jahren gibt es in Dresden großen Unmut über die Kultur in der Stadt. Die sogenannte Hochkultur – klar, kein Problem. In die Semperoper und Co. kommen Touristen aus aller Welt. Weniger Platz scheint hier dagegen für die alternative Szenen zu sein. Dabei sind sie es, die eine Stadt erst lebendig machen.

Große Hoffnungen setzen Dresdner Kreative derzeit auf das Zentralwerk in Pieschen. Auf einem alten Fabrikgelände sollen so bald wie möglich Wohnungen, Ateliers und Ausstellungsräume auf 5.300 Quadratmetern entstehen. „Sollen“, denn zur Zeit ist nicht klar, ob das Projekt eine Zukunft hat.

Nikola Basler vom Zentralwerk und Nikolaus Woernle vom Verein friedrichstadtZentral waren am 11. September 2014 bei uns in der Funkstube und haben mit den Ilja und Jasko über die aktuelle Situation gesprochen.

Trotz dieser ungewissen Zukunft findet dort vom 12. bis zum 15. September das Festival „SichtbetoNUNg 9.2″ statt. Alles dazu im zweiten Teil des Interviews.