Ein bisschen verträumt kommt die Band Fenster mit ihren Klängen daher. Wer hätte hinter dem Wort „Fenster“ schon eine Indiepop-Band vermutet?

Dabei ist die Geschichte zum Namen der vierköpfigen Band nicht so philosophisch, wie zunächst gedacht.

A window fell on my head, when we were recording the first record, its true, it happened, i wasn’t hurt , but it was a bit shocking and it felt like maybe a sort of a sign.

JJ Weihl

In Interviews verraten die Künstler die simple Geschichte, die hinter ihrem Namen steckt: Während einer Probe stieß die Sängerin JJ mit dem Kopf gegen ein Fenster, welches dann scheppernd zu Bruch ging. Sie sah es als ein eine Art Zeichen. Das aus Deutschland, USA und Frankreich stammende Quartett trägt seitdem den Namen Fenster.

Doch nicht nur der Name der Band ist geheimnisvoll. In ihren Texten berichten Fenster aus ihren Träumen und aus Begebenheiten der Geisterwelt. Nicht umsonst heißt ein Song auf ihrer ersten, 2012 erschienenen Platte „Gespenster“.

Begleitet wird der von JJ Weihl und Jonathan Jarzyna gesungene Text von einer Mischung aus verträumten Akkorden und melodischen Synthies. Zufallende Türen, Vogelgezwitscher und weitere Alltagsklänge gehören zu dem musikalischen Repertoire, welches die Band so besonders macht. Selbst bezeichnen Fenster ihr Schaffen als dekonstruierte Popmusik.

Alles begann zunächst mit einer nur dreiköpfigen Besetzung in einem Berliner Studio. Erst nach der Aufnahme des ersten Albums Bones wurden Konzerte gespielt.

Wer jetzt denkt, dass der verträumte, ruhige Sound von Fenster langweilig und schnöde ist, der irrt sich gewaltig! Die Band hat ein gutes Händchen für geschickte Pausen und baut häufiger Spannungen auf, die in den Beinen kribbeln. So laden Fenster trotz ihres ruhigen Sounds zum Mitwippen und Tanzen ein.

Wer’s noch nicht glaubt, überzeugt sich am besten selbst!

Wir verlosen für das Konzert von Fenster am 1.10.2014 in der Groovestation in Dresden 1×2 Tickets. Einfach eine Mail mit eurem Namen und dem Betreff „Scherben bringen Glück“ an gluecksfee@campusradiodresden.de und mit ein bisschen Glück schon bald selbst dabei sein! Einsendeschluss ist Dienstag, der 29. September.