Hören:

Eine musikalische Rückschau mit vielen interessanten Infos zu den Bands und zum Festival, sowie ein Interview mit dem Geschäftsführer des Festivals, Alex Schulz, könnt ihr im Podcast nachhören.

Sehen:

Einige visuelle Perlen haben wir hier nochmal für euch zusammengefasst.

Donnerstag, 18. September 2014 – Der Einstand

Spielbudenplatz

Spielbudenplatz | Foto: Campusradio Dresden

„Immer unterwegs und überall zu spät“ sang einst Sven Regner. Einige Highlights gingen bereits am gestrigen Abend über die Bühne. Aber was soll’s. Die Young Fathers schaue ich mir ein anderes Mal an. Die abgefuckte Show der Fat White Family kenne ich bereits und The Wytches kommen hoffentlich nochmal für ein paar Konzerte nach Deutschland. Eigentlich möchte ich zur Boys Noize Label Night, lasse mich dann aber überreden, mir Public Service Broadcasting anzuschauen. Großartig! Eine Band, deren Sound niemals vermuten lässt, dass sie nur zu zweit spielen.

Highlight des Tages: Public Service Broadcasting – Signal 30

 

Freitag, 19. September 2014 – Die Pflicht

hauptsache reeperbahn festival!

hauptsache reeperbahn festival! | Foto: Campusradio Dresden

Ich schaue mir eine Präsentation von journalistischen Start Ups an. Am meisten überzeugt mich das Projekt Hostwriter. Eine Art soziales Netzwerk für Journalisten, das ihnen dabei helfen soll, Stories, Kollegen oder einfach einen Schlafplatz an allen Orten der Welt zu finden.

Musikalisch stechen zwei Acts an diesem Tag besonders heraus: Melanie De Biasio spielt – nur von einer E-Gitarre begleitet – in der St. Pauli Kirche. Einen besseren Ort hätte man für diese Künstlerin nicht finden können. Der irische Newcomer Hozier feiert beim Showcase von Universal Music die Veröffentlichung seines Debutalbums. Seine Freunde und seine Familie können leider nicht bei ihm sein, dafür hat er sich aber eine Tasse Tee mit auf die Bühne gebracht. Während er sich mit Heißgetränken wärmt, heizt sich das Publikum an seiner Musik auf.

Highlight des Tages: Hozier – From Eden

 

Samstag, 20. September 2014 – Die Kür

v.l.n.r. Detlef Schwarte (Verantwortlicher Konferenzen), Tuomo Tähtinen (Music Finland), Elena Voskuhl (Verantwortliche Kunst), Björn Pfarr (verantwortlicher Musik) und Alex Schulz (Geschäftsführer des Festivals)

v.l.n.r. Detlef Schwarte (Verantwortlicher Konferenzen), Tuomo Tähtinen (Music Finland), Elena Voskuhl (Verantwortliche Kunst), Björn Pfarr (verantwortlicher Musik) und Alex Schulz (Geschäftsführer des Festivals) | Foto: Campusradio Dresden

Der letzte Tag. Die abschließende Pressekonferenz legt die harten Fakten des diesjährigen Festivals offen: 3423 Fachbesucher aus 39 Ländern davon 450 Journalisten; insgesamt mehr als 30.000 Besucher an erstmalig vier Festivaltagen; ca. 600 Programmpunkte (davon über 400 Konzerte) an über 70 Orten; 2015 zum ersten Mal thematischer Schwerpunkt: Finnland.

Vielleicht im nächsten Jahr beim Reeperbahn Festival: Aino Venna – Radio Me Chérie

Der letzte Abend ist das fulminante Finale eines großartigen Festivals. Fluch und Segen von vielen guten Acts ist natürlich immer, dass man zehn Konzerte verpasst, während man eines besucht. Doch lieber schaue ich mir ein gutes, als zehn schlechte an.

Sekuoia in der Prinzenbar

Sekuoia in der Prinzenbar | Foto: Campusradio Dresden

Die Wahl für die letzte Show ist nicht zuletzt von der Location beeinflusst. Sekuoia spielt in der stuckbehangenen Prinzenbar ein wunderbares Set aus Post-Dubsteb, Electronica und Ambient. Zum Abschluss gibt es um fünf Uhr Morgens noch das obligatorische Fischbrötchen auf dem Fischmarkt. Was soll ich sonst sagen, außer: „Hamburch, meine Perle.“

Highlight des Tages: Sekuoia – Evenings