Unübersehbar sind dann auch die kleinen und größeren Mängel, die sich in den letzten Monaten am Gebäude zeigten. So mussten Teile der Speisesäle abgesperrt werden, um die Gäste vor instabilen Decken zu schützen.

Obwohl die Neue Mensa mit Innovationen, wie der Selbstbedienungstheke „Fit und Vital“ oder dem „Cafe Tapas“ zuletzt viele neue Fans gewinnen konnte, bleiben die zahlreichen Mängel bestehen. Bereits im Januar berichteten Mitarbeiter und Anlieger über veraltete Anlagen, hohe Betriebskosten und sogar Wassereinbrüche. Zuletzt wurden nicht nur die Betriebsanlagen bemängelt, auch sicherheitsrelevante Faktoren wie der Brandschutz entsprachen nicht mehr den aktuellen Anforderungen.

Nach Berichten, die dem Campusradio vorliegen, hat der Rektor der TU Dresden, Professor Hans Müller-Steinhagen, dem Senat der Universität nun die unvermeidliche Schließung der Mensa verkündet. Da eine Renovierung des Gebäudes erneut nicht im Doppelhaushaltes des Freistaates Sachsen vorgesehen ist, wird nun nach einem Kompromiss gesucht. Das Studentenwerk betont jedoch, dass es keine Schließung der Mensa, ohne angemessene Interimslösung geben wird.

Die finale Entscheidung dazu trifft der Staatsbetrieb Sächsische Immobilien- und Baumanagement (SIB). Der SIB, als Teil des Finanzministeriums, steht als Eigentümer sämtlicher Universitäts- und Studentenwerksgebäude nun in Verhandlung mit dem Studentenwerk. Der Geschäftsführer des Studentenwerkes Dresden, Martin Richter, stand mit Verweis auf die laufenden Verhandlungen für keine Stellungnahme zur Verfügung.

Tobi war in der Funkstube vom 14. März zu Gast und sprach mit den beiden Moderatoren Jasko und Jan über die Zukunft der Neuen Mensa.