Noch bis Samstag finden die Dresdner Schmalfilmtage statt. Sie haben sich seit der Erstauflage 1997 zu einem anerkannten Forum für die deutsche und internationale Schmalfilmszene entwickelt. Das unkonventionelle Filmfestival stellt dokumentarische, künstlerische oder fiktionale Filmproduktionen in den Mittelpunkt, die eines gemeinsam haben: Sie wurden auf Schmalfilm realisiert. Bei den Schmalfilmtagen herrscht eine ganz besondere Atmosphäre wie Valentin in Interview verrät:

Das ist eben auch das tolle an unserem Festival die Projektoren stehen bei uns im Zuschauerraum. […] Kein Kino kann heutzutagemehr diese vielen Formate, die wir überhaupt zeigen, präsentieren.  […] Aber es knattert bei uns. Man kann sich umdrehen. Man kann die Projektoren sehen. Das ist eben das Besondere.

Valentin - Mitgründer und Organisator der Schmalfilmtage

Ob in den Filmformaten 8mm (in all seinen Varianten), 9,5mm oder 16mm, für die mediale Entwicklung im 20. Jahrhundert kommt dem Schmalfilm eine besondere Bedeutung zu. Ähnlich der Fotografie, erreichte er eine außerordentliche gesellschaftliche Verbreitung und Popularität sowie eine wichtige Stellung im Bereich des künstlerischen Films.

Auf die Besucher warten in den drei Tagen eine Menge spannender Filme. Am Samstag sogar ein internationales Schmalfilmfestival. Valentin verrät im Gespräch auch noch ein Highlight zum Abschluss des Filmfestivals: 

Nach dem Wettbewerb kommt noch ein ganz großes Highlight, nämlich die „Kulturgeschichte des Trash-Films.“ Also mit 8 und 16mm haben immer die Amateure und Profis gearbeitet und uns interessieren die, die dazwischen liegen. Also die Amateure die Kunst machen.

Valentin - Mitgründer und Organisator der Schmalfilmtage
Noch bis zum 23. Januar findet das Festival statt und lädt zur Teilnahme an Workshops und Filmvorführungen ein.