Eigentlich kaum zu glauben, dass Frittenbude im Jahr 2006, dem Jahr ihrer Gründung, noch vor einer Handvoll Menschen die Bühnen bayrischer Jugendklubs bespielten. Ganz ohne Gage, höchstens für Spritgeld.

Zehn Jahre ist das nun her. Heute können Johannes Rögner, Martin Steer und Jakob Häglsperger alias Frittenbude gut und gerne von sich behaupten auf fast jede Bühne, sei sie riesengroß oder winzig klein, schon einmal einen Fuß gesetzt zu haben. Ihr Gefolge: eine verrückte Ansammlung verschiedenster, tierischer Artgenossen. Der Nachtigall, der Katze und den Delfinen folgten im Jahr 2015 die Küken des Orion. Allesamt beheimatet beim Label Audiolith.

Auf ihrem vierten Album verpassen Frittenbude ihrer Musik ein stimmigeres Gesamtbild. Die schon seit Anbeginn verwendeten Musikstile Hip Hop, Electro, Punk und Indie werden intelligenter verknüpft, hier und da fährt das Trio mit ihrer Musik mehr die Indie-Schiene. So gibt im Song „Alles Wird Staub“ die Akustikgitarre den Ton an und in „Ostsee, California“ mausern sich Frittenbude zu nahezu echten Rockern.

Synthesizer und Bass gehören allerdings keinesfalls der Vergangenheit an. Frittenbude bleiben sich treu: Etwas ruhiger, nicht weniger politisch, immer noch die Alten. Mit „Rave Ist Kein Hobby“ und „So Da Wie Noch Nie“ hat das Trio zwei Oden an exzessive Partys geschrieben und n ihre musikalischen Anfänge.

Die Gefühle sind einfach nur taub. Und dass täglich Menschen verrecken an den Grenzen der Welt, war sowieso klar. So interessiert’s uns nicht wirklich. Wir saufen und dancen uns lieber ins Koma. Wir sind zu faul uns zu wehren und zu träge zum Reden

Frittenbude im Song „The Stritz“

Frittenbude feiern dieses Jahr ihr zehnjähriges Bandjubiläum, zunächst mit einer Tour durch Deutschland. Ihr wollt mitfeiern? Wir verlosen 2×2 Freikarten für ihr Konzert im Alten Schlachthof Dresden am 28. Januar. Schickt einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Nachtigall, Katze und Co.“ und eurem Namen an gluecksfee@campusradiodresden.de, um mit etwas Glück zu gewinnen. Die Gewinner werden am 27. Januar benachrichtigt.