Der Sound der 60er wird wieder beliebter. Night Beats schaffen es mit Leichtigkeit aus der Masse der Künstler, die diesem Klang nacheifern, herauszustechen. Mit einer Mischung aus Psych Rock, Soul und R’n’B lassen Night Beats ihre musikalischen Mitstreiter im Regen stehen.

Die beiden Gründungsmitglieder Danny Lee Blackwell und James Traeger haben ihre Band nicht ohne Hintergedanken auf den Namen Night Beats getauft. Sam Cooke, einer der Urväter des Soul und amerikanischer Sänger, ist der Namensgeber. Er veröffentliche im Jahr 1963 das Album Night Beat, welches als Vorlage für den Bandnamen der Musiker diente. Sowohl Blackwell, als auch Traeger fanden durch ihn ihren Weg zur Soulmusik.

I kinda came to it late, but it was Sam Cooke that got me into it. I saw some documentary about him on VH1. I was like 18 orsomething. A lot focused on Sam Cooke, and it’s just coincidence I guess that I ended up being in a band called Night Beats.

James Traeger im Interview mit What Youth

Mit ihrem durch Soul und R’n’B beeinflussten Psych Rock sind Night Beats längst kein Geheimtipp mehr. Bereits vier Jahre in Folge spielte das amerikanische Dreiergespann, bestehend aus Danny Lee Blackwell, James Traeger und Jakob Bowden, auf dem Levitation Festival (früher Austin Psych Fest).

Für die Produktion der neuen Platte haben sich Night Beats mit Nic Joidon und Robert Levon Been, auch bekannt als Sänger der Band Black Rebel Motorcycle Club, zusammengetan. Letzterer steuerte dem Album auch sein Können an der Bassgitarre bei. Durch die Aufnahme der Songs mit Tonbändern, wirkt das Ganze noch authentischer. Die Gitarren klingen etwas schwammiger, das Schlagzeug sticht klar heraus. Eine Einbüße in der Qualität, der eher einen Gewinn als einen Verlust für die Platte darstellt.

Bald schon können wir unseren heiß gelaufenen Plattenspielern eine Pause gönnen. Night Beats sind am 18. Februar live in der Dresdner Groovestation zu sehen, um unsere Tanzbeine zum Schwingen zu bringen. Ihr wollt dabei sein? Kein Problem, denn wir haben noch 2×2 Freikarten für euch im Gepäck. Schickt einfach eine E-Mail mit dem Betreff „ain’t dumbo“ und eurem Namen an gluecksfee@campusradiodresden.de. Die glücklichen Gewinner werden bis zum 16. Februar benachrichtigt.