Aufschlag, Abschlag, Sprint, Kopfsprung oder Wurf – wer sich sportlich betätigen will, kann auf viele unterschiedliche Sportarten zurückgreifen. Dabei muss man nicht unbedingt einem Verein beitreten, sondern kann sich beispielsweise auch beim Universitätssportzentrum (USZ) umschauen. Teilnehmen dürfen alle Studierenden und Mitarbeiter der TU Dresden, der Hochschule für Bildende Künste Dresden und der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Pro Kurs muss ein bestimmter Kostenbeitrag gezahlt werden. Die Damen und Herren des USZ versuchen sowohl Sport-Profis als auch Anfänger ein möglichst großes Angebot zu bieten, dass nicht nur klassische Ballsportarten wie Fußball oder Volleyball im Programm hat. Exoten wie Kanupolo, bei dem Wasserball, Handball und Kanufahren kombiniert werden, sind ebenso beachtete Sportarten. Ziel ist es allen Studierenden die Möglichkeit zu geben, neben der Lehre an der Universität, sportlich aktiv zu bleiben.

Vor allem versuchen wir natürlich die Studenten entspannt und mit Spaß durchs Studium zu bringen. Und hoffen, dass wir ein bisschen für Abwechslung sorgen.

Julia Freitag, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit am USZ

Das große Plus des Uni-Sports ist die relative Freiheit und Ungebundenheit. Jeder kann einmal in eine Sportart hereinschnuppern, ohne die Verpflichtungen, die ein Verein bedeuten würde.

Der Vorteil ist, ich binde mich in dem Sinne nur ein Semester, für aus meiner Sicht einen relativ schmalen Taler an eine Sportart. Ich probiere sie, ich lerne sie kennen. Also ich kann sowas wie Fechten oder irgendeine Kampfsportart oder Klettern ausprobieren. Es gibt ja viele, die kommen aus dem Fußball oder aus irgendeiner Sportart her. Fußball haben sie jetzt schon 10 Jahre in der Kindheit gespielt, jetzt wollen sie mal was Neues probieren. Da hast du die Möglichkeit neue Sportarten zu entdecken – für ein Semester […].

Jan Pötschke, zuständig für Badminton, Volleyball, Wasserfahrtsport und Wintersport am USZ

Mehr als 500 Kursleiterinnen und Kursleiter kümmern sich um den reibungslosen Betrieb des Sportzentrums. Kursleiter kann jeder werden, der frischen Wind in das sportliche Angebot bringen möchte und der Organisation gerne unter die Arme greifen will. Die jeweilige Sportstätten befinden sich über den ganzen Campus verteilt, von der Nöthnitzer Straße bis zum Sportpark Ostragehege. Einige der Hallen wurden im letzten Sommer als Flüchtlingsunterkünfte eingesetzt – mittlerweile können einige davon wieder besucht werden von den Uni-Sportlern.

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