An Weihnachten sind alle Geschäfte geschlossen, Vorlesungen gibt es keine und alle sind scheinbar bei ihren Familien zu Hause und feiern Weihnachten. Scheinbar – denn nicht alle Menschen, die in Deutschland leben, feiern auch wirklich.

Wir haben mit StudentInnen gesprochen, deren Eltern eigentlich kein Weihnachten feiern. Ob sie es vielleicht in abgewandelter Form tun, mit Freunden ein eigenes Fest organisieren oder zumindest die Feiertage gut nutzen, haben wir vier Personen gefragt.

  • Tony (fast 23) studiert Philosophie an der TU Dresden. Seine Eltern kommen aus Vietnam und betreiben in Chemnitz ein Restaurant. An Weihnachten wird daher eigentlich nur gearbeitet. Warum er trotz Grumpy-Einstellung Schwibbögen im Fenster stehen hat und Weihnachten doch etwas abgewinnen kann, erzählt er uns im Interview.

 

  • Hussein (23) studiert Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Berlin. Seine Eltern kommen aus dem Libanon, wie seine Mutter ist Hussein Moslem. Feiern tut er „nicht wirklich“, aber er singt im Chor und findet es schön, an Weihnachtskonzerten mitzuwirken. Hussein erzählt nicht nur, was er statt Weihnachten feiert, sondern auch, warum es nicht so wild ist, es trotzdem zu tun.

 

  • Jiaohui (25) wurde in China geboren und hat Germanistik studiert, bevor sie nach Deutschland gekommen ist und Kommunikationswissenschaften studiert hat. Erst hier hat sie herausgefunden, warum man Weihnachten eigentlich feiert, findet Kartoffelsalat aber nicht besonders anziehend.

 

  • Ayaz (25) wohnt seit 15 Jahren in Berlin und studiert derzeit Physik an der HU Berlin. Er kennt nicht nur das Weihnachten in Aserbaidchan, sondern auch das in Ungarn. Wir erklären ihm, was ein Stollen ist, während er uns vom orthodoxischen Weihnachten erzählt und erklärt, wieso man sich da nicht viel schenkt.

Ihr könnt also gespannt bleiben und euch auf Erzählungen über Weihnachten und Festtage aus den unterschiedlichsten Ländern freuen. Dazu gibt es natürlich auch Interviews mit Anne, Luzie und Hans. Sie können nicht ohne Weihnachten und erzählen, was für sie dazu gehört.