Das Jahr 2016 hat begonnen. Für die Comödie Dresden bedeutet das: „Feuchtfröhliches Feiern“, denn Sachsens größtes Privattheater besteht nun schon seit 20 Jahren. Intendant Christian Kühn erklärt uns, wie das Jubiläum gefeiert wird. Wie überhaupt alles angefangen hat und was es sonst noch Tolles für die Besucher geben wird.

1996 wurde das Theater im World Trade Center von Jürgen Wölffer eröffnet und bietet seither humoristische Eigenproduktionen und Gastspiele. Als erste Premiere erschien „Dr. med. Hiob Prätorius“ unter der künstlerischen Leitung von Gerd Schlesselmann. Nachdem 2003 Jürgen Mai Intendant war, ist es seit 2012 Christian Kühn, der diese Aufgabe übernimmt.

Die Schreibweise, welche nach dem Geschäftsführerwechsel 2011 von Kömodie auf Comödie wechselte, erinnert an Dresdens erstes Comoedienhaus aus dem Jahr 1667.

Die Besucher, die sich auf über 640 Plätzen niederlassen dürfen, bekommen auch einige bekannte Schauspieler zu sehen, wie z.B. Bürger Lars Dietrich oder Hugo Egon Balder, der auch in der kommenden Spielzeit im Stück „Aufguss“ auftreten wird.

Jeder, der schlechte Laune hat, kann sie sich hier am besten vertreiben.

Christian Kühn – Intendant

Gefeiert wird das Jubiläum durch sieben Neuproduktionen, darunter vier Uraufführungen. Die Spielzeit 2016 startet mit der Uraufführung von „Ganz großes Kino“, in dem legendäre Kinoklassiker und deren Soundtracks kurz zusammengefasst werden. Dabei haben sich die Schauspieler, unterstützt von den „Firebirds“, 100 Filme an einem Abend zum Ziel gesetzt.
Nach dem schon erwähnten Stück „Aufguss“, welches zeigt, was eine Fehlinterpretation eines einzigen Wortes für Konsequenzen haben kann, folgt „Höchste Zeit!“. Dies ist der zweite Teil von „Heiße Zeiten“ und sorgt mit weiblichem Gefühlschaos für Lachkrämpfe.

Wir haben dieses Jahr sieben Premieren, was auch ein kleiner Rekord ist.

Christian Kühn – Intendant

Im Sommer wird die Uraufführung von „Scharfe Brise – die Rettungsschwimmer vom Tittisee“ im Rahmen des Sommer Open Air im Hotel Elbflorenz stattfinden. In diesem Stück versuchen die Bademeister des erfolglosen Freibades am Tittisee durch eine „Boy“lesque-Show wieder Geld in die Kassen zu bekommen.

Die Solokomödie „Oben bleiben“ wird ab September für die Zuschauer zu sehen sein. Sie handelt vom Leben einer Schauspielerin, deren Ruhm durch das Älterwerden immer mehr schwindet. Eine weitere Uraufführung ist „Herztrittmacher“, in der die Liebeskummergeschichte „Anleitung zum Entlieben“ von Conni Lubek nachgespielt wird.

Als Abschluss des Jahres wird Matthias Schweighöfers Erfolgsfilm „Der Nanny“ in der Comödie Dresden uraufgeführt.
Trotz vielen neuen Theaterstücken werden 2016 auch zehn Wiederaufnahmen in die Spielzeit integriert.

Jedoch geschieht nicht nur auf der Bühne so einiges, auch das Foyer des Theaters bekommt einen Neuanstrich. Somit leistet die Comödie Dresden auch 2016 einen großen Teil zu Dresdens gutem Kulturimage bei. Da bleibt nichts anderes mehr zu sagen, als: Happy Birthday!

Dieser Beitrag wurde im Rahmen des Tutoriums im WS 15/16 von der Studentin Michelle Eichler produziert.