Ende dieser Woche ist es so weit: Am Sonntag, dem 31. August, ist Landtagswahl in Sachsen. Alle Bürgerinnen und Bürger haben an diesem Tag die Möglichkeit, die Politik der nächsten fünf Jahre mitzubestimmen. Und es ist eine wichtige Wahl.

Denn viel Diskussion gab es in den letzten Jahren um die sächsische Bildungspolitik. Zuletzt haben die sächsischen Studierenden ihrer Angst vor weiteren Kürzungen in der Bildung mit einer Demonstration in Leipzig Ausdruck verliehen. Doch nicht nur sie, auch die Rektoren der sächsischen Hochschulen forderten im Juni, die aus der BAföG-Übernahme des Bundes freiwerdenden Mittel in die mangelhafte Grundfinanzierung der Universitäten zu stecken. Und erst in diesen Tagen haben Leipziger Professoren, Dozenten und Mitarbeiter eine Petition gestartet, die zur Wahl einer „zukunftstauglichen Hochschul- und Wissenschaftspolitik in Sachsen“ aufruft.

Die Kritik ist berechtigt – Grund genug also, am Sonntag wählen zu gehen. Bloß wen?

Die Parteien im Interview

Wir haben bei den Parteien nachgefragt, was sie in Sachen Bildungspolitik vorhaben. Wenn euch die Statements der Spitzenkandidaten nicht reichen, könnt ihr mit einem Klick auf die Namen der Bildungsexperten die Interviews in (fast) voller Länge anhören und nachlesen:

(Zu einem Gespräch mit der AfD, die gute Chancen hat, in den Landtag zu kommen, ist es bis Redaktionsschluss leider nicht gekommen. Nicht dabei ist außerdem die NPD, weil wir keine Nazis mögen.)

Die Parteien im Vergleich

Der Wahl-O-Mat empfiehlt euch immer die Parteien, die ihr sowieso wählen wolltet? Das geht uns auch so. Deswegen habt ihr unten außerdem die Möglichkeit, die Parteien zu vergleichen – aber auf andere Weise. Wählt unten einfach die Parteien aus, die euch interessieren, und die Statements erscheinen auf einen Blick. So habt ihr die Möglichkeit, die Antworten im Vergleich anzusehen – und euch ja vielleicht auch zu entscheiden…

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1. Der Altersdurchschnitt der Parteien liegt oft weit über dem von Studierenden. Ist Ihre Partei trotzdem eine Partei für Studierende?
2. Sind sächsische Hochschulen unterfinanziert?
3. Was wollen Sie für die Verbesserung der Lehrsituation tun?
4. Mit den Bildungsreformen der letzten Jahre hat eine teils starke Verdichtung und Verschulung der universitären Bildung eingesetzt. Ist das ein Problem?
5. Wie können Mieten in innerstädtischen Gebieten auch in Zukunft für Studierende bezahlbar bleiben?
6. Zum Schluss: Nennen Sie drei Gründe, warum Studierende ihre Partei wählen sollten!
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